Bürgerbusse

Das Konzept beruht auf dem Prinzip "Bürger fahren Bürger"

Viele ländlich geprägte Gebiete können aufgrund der strukturellen Gegebenheiten durch den normalen öffentlichen Personenverkehr nicht ausreichend und flächendeckend versorgt werden. Dies stellt insbesondere für ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche ohne eigenes Fahrzeug eine erhebliche Einschränkung der Mobilität dar. Aus diesem Grund wurden Mitte der 80er-Jahre die ersten Bürgerbus-Projekte gegründet.

Da dem konventionellen Linienverkehr keine Konkurrenz gemacht werden soll, beschränkt sich das Einsatzgebiet in der Regel auf Bereiche und Zeiten, in denen Linienverkehr nach den üblichen Maßstäben nicht angeboten werden kann.

Es handelt sich hierbei um ganz normalen Linienverkehr mit Kleinbussen. Das heißt, das Fahrtenangebot wird auf einer konzessionierten Linie mit Fahrplan, definierten Haltestellen und genehmigten Tarif betrieben. Damit ein Bürgerbus-Angebot erfolgreich sein kann, müssen verschiedene Partner zusammen arbeiten.

Weitere Infos

Weitere Informationen gibt es

Der Bürgerbus wird von ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrern betrieben, die sich in einem Bürgerbus-Verein zusammenschließen.

Um die rechtlichen Anforderungen an ein Nahverkehrsunternehmen zu wahren, tritt ein Verkehrsunternehmen als Konzessionsnehmer auf, übernimmt die Betriebsleitung und steht dem Bürgerbus-Verein beratend zur Seite. Das Land NRW finanziert die Fahrzeugbeschaffung und zahlt eine jährliche Organisationspauschale.

Die Kommune, in der der Bürgerbus verkehrt, sichert das wirtschaftliche Risiko ab.

Hinweis: Auf den Internet-Seiten der einzelnen Vereine erhalten Sie weitere Informationen